Tanja Zesiger : Paintings & More
Die faszinierende Welt der leuchtenden Farben im Zusammenspiel thematisiert
Tanja Zesiger in ihren grossformatigen Werken auf Leinwand und Collagen aus Stoffen.
Ihre frische, farbenfrohe und direkte Bildsprache reicht von klaren Linien bis zu „Action
Painting“. Abstrakte Farbkompositionen zeigt sie anhand von grossformatigen Bildern,
die mit einer reliefartigen Oberfläche versehen sind. Vinylies nennen sich die organisch
anmutenden Schalen, die Tanja Zesiger aus Schallplatten zu durchaus alltagstauglichen
Designobjekten mutiert und so dem guten alten tontragenden Wesen neuen Lebenssinn
einhaucht: ♫Let the good times roll♫ ...in der Lumobox.
Ausstellung verlängert bis 28. März 2012.
Urbane Häutungen
FABRIZIO GIANELLA - ALFIO SACCO
Ausstellung vom 18. Nov. 2011 bis 29. Feb. 2012
Zwei ausserordentliche Charaktere mit ein und derselben Leidenschaft haben den Weg in die Lumobox gefunden und präsentieren ihren einzigartigen Blick auf scheinbar Gewohntes im urbanen Umfeld: Fabrizio Gianella und Alfio Sacco. Beide offenbaren eine Sicht der Dinge, wie man sie sonst nie zu sehen scheint. Übersehene Besonderheiten des eigentlich Profanen werden in den direkten Fokus des Betrachters gerückt und bringen spannende Suburbanitäten ans Licht. Mauern, Absperrungen, Wände, Zäune und Strassen entwickeln im Zwiegespräch mit dem Betrachter ein überraschendes Eigenleben und erzählen vom Dasein jenseits der Oberfläche. Während Fabrizio Gianella bekannt Alltägliches zu überraschend neuen Seherlebnissen verwandelt, bringt Alfio Sacco längst vergessene Untergründe bewusst ans aktuelle Tageslicht.
Einer Häutung gleich offenbart sich dem weltoffenen Betrachter eine unerwartete Ästhetik des Profanen, die es wundersam zu entdecken gilt. Lassen Sie sich anstecken und gehen Sie mit auf urbane Entdeckungsreise fernab des Mainstreams.
Gartenvielfalt Zürich
1. Open Exhibition vom 8. September bis 5. Oktober 2011
Von versteckten Stadtoasen bis Urban Farming. Entdecken Sie in der ersten öffentlichen Gruppenausstellung der Lumbox Galerie Lieblingsplätze und Gartenimpressionen von namhaften und noch weniger bekannten Fotokünstlern. Lassen Sie sich überraschen - am besten beim Apéro mit den Fotografen jeden Samstag von 12h - 16h.
> URS BOSSHARD > LISA FISCHER > CHRIS HÄFLIGER > LUBOMIRA LAVRIKOVA
> YVES MAURER > IRENE ROTMANOVA > JULIUS SCHWAN > HUGO STOOB
Eddie Lechleitner - Digitale Kompositionen
Eine Hommage an Zürich vom 14. Juli bis 7. September 2011
Seinem selbstkritischen, rastlosen Geist ist es wohl zu verdanken, dass mit den Digitalen Kompositionen eine eigenständige künstlerische Form entstand, die aus dem vertrauten Zürich ungewohnten Ansichten, ja sogar poetische Einsichten macht.
Jede Komposition macht aus bekannten Perspektiven und alltäglichen Ansichten etwas Neues - sozusagen ein Recycling von Gewohntem zu einer nie dagewesenen Form. Das Resultat beruht auf einem mehrtägigen Prozess von Übereinanderschichten mit verschiedenen Techniken der Bildbearbeitung und sequenzieller Optimierung einzelner Bildbausteinen. Präzise Verschiebungen, Versetzungen und gezielte Farbakzente führen zu einer Art verdichteter, satter Collagen mit unzähligen Einzelheiten, die nicht nur das Auge immer wieder aufs Neue stimulieren.
In der ganzheitlichen Betrachtung scheint jedes Bildwerk alle Sinne anzusprechen. Während die Gesamtkomposition dem Auge einen dekorativen und harmonischen Charakter offenbart, vermag die Dichte an Elementen und Farbplätze, die Atmosphäre zu akzentuieren. Die Luft wird riechbar, die Betriebsamkeit spürbar, die Geräusche hörbar, das Klima fühlbar - alles vermeintlich unverwechselbar und typisch für unsere Stadt Zürich.
Lumen et Auras - Camera Obscura auf Reisen mit Brigitta Signer-Lohr
Exposition Entretemps vom 13. Juni - 16. Juli 2011
Nachdem sie sich viele Jahre beim Malen in zumeist kräftigen Farben „ausgetobt“ hatte, so Brigitta Signer-Lohr, begannen leichtere Farbtöne und die mystische Wirkung der Camera Obscura zu faszinieren. Reisen, die Kunst- und Natureindrücke bieten, beflügeln ihre Fantasie. Daraus entstanden u.a. die Kleinserien Florenz, Westlich von Theben und Soglio, dem idyllischen, fast unberührten Ort, wo die Luft und das strahlende Licht eine mystische Atmosphäre schaffen, die durch das Einfangen mit der Camera Obscura in gesteigerter Form zum Ausdruck kommt.
Dušan Šimánek - Posen und Possen
Ausstellung vom 10. März bis 25. Mai 2011
Das andere Geschlecht birgt ein Geheimnis, das es zu entdecken gilt: Beflügelt von dieser Inspiration hat sich der tschechische Ausnahmekünstler Dušan Šimánek in verschiedenen Fotoserien dem ewig faszinierenden und niemals völlig ergründbaren Mysterium der Frau angenommen. Der Künstler gibt dabei keine Antworten, sondern lädt den Betrachter zur Auseinandersetzung mit seinen eigenen Emotionen ein. Entstanden ist ein faszinierendes Werk, das von rätselhaften, provokativen Szenen über ästhetisch makellose, skulpturale Akte bis zu schalkhaften, witzigen Neuinterpretationen von Pin-up-Bildern reicht. Allen Fotografien gemeinsam ist eine aufwändige, mit Anspruch an höchste Perfektion geplante Inszenierung und eine meisterhafte fotografische Sprache. Sie erzählt von Erotik und Ästhetik, von Schönheit und Humor, von Maskerade und Schauspiel - von Posen und Possen.
Dušan Šimánek ist ein unermüdlicher Perfektionist, ein leidenschaftlicher Visionär, ein sanfter Provokateur und ein ernsthafter, geduldiger und qualitativ herausragender Gestalter. Der 1948 geborene tschechische Künstler, dessen Markenzeichen eine unvergleichlichen Eleganz und eine klare fotografische Schrift sind, bewegt sich scheinbar mühelos in verschiedenen Welten und stilistischen Genres der Fotografie, die er allesamt meisterhaft beherrscht. Berühmt wurde Dušan Šimánek, der in Prag sowohl Szenografie – die Kunst der Inszenierung im Raum – als auch Fotografie studiert hat, vor allem durch seine Arbeit in Werbung, Mode, Portraitfotografie, angewandter Kunst und Fotojournalismus. Seine Fotografie wurde seit 1969 in rund 15 Einzel- und 20 Gruppenausstellungen in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Frankreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz gezeigt. 2006 erschien erstmals ein Buch, welches einen Querschnitt seiner seit 1977 entstandenen Kunstfotografien präsentierte.
0° bis 242°. Ohne die geringste Bewegung.
Ausstellung vom 18. November 2010 bis 24. Februar 2011
Für die neuste Ausstellung der Lumobox.com Galerie schlagen zwei Ausnahmefotografen einen grossen künstlerischen Bogen von 0 bis 242 Grad – und kommen dabei ohne die geringste Bewegung aus. Trotzdem, oder gerade deswegen, sind ihre visuellen Geschichten so packend wie ungewöhnlich. Urs Bosshard arbeitet für seine Panoramabilder mit einer Lochkamera, die einen Blickwinkel von 242 Grad einfangen kann. Da er dafür manchmal stundenlange Belichtungszeiten abwarten muss, dürfen sich seine Motive nicht bewegen – erhalten jedoch durch die aussergewöhnliche Perspektive eine verblüffende Eigendynamik. Chris Vandoni hingegen wagt sich für seine aufsehenerregenden Eisbilder in Gletscherhöhlen, in denen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt herrschen und die Welt stillzustehen scheint. Dafür erwacht unter seinem fotografischen Blick das leuchtend blaue Eis zu neuem Leben und zeigt sich von einer nie gesehenen Seite. Lassen Sie sich auf zwei künstlerische Experimente ein, die Sie faszinieren werden.
DÉCHIRURE – EINE GESCHICHTE IN FÜNF BILDERN von Etienne Racordon
Exposition Entretemps vom 10. September - 17. November 2010
Etienne Racordon erzählt in seinem fotografischen Essay, die Geschichte über die seelische Zerrissenheit einer jungen Frau. Von eigenen Erfahrungen ausgehend, setzt sich der Fotograf mit der vermeintlichen Ausweglosigkeit einer schwierigen Lebensphase auseinander.
Die Erkenntnis dieses Essays – um dies gleich vorwegzunehmen – liegt darin, psychische Verletzungen, tiefste Abgründe, auswegslose Situationen und Lethargie mit Kraft und Überwindung von Ängsten entgegen zu treten, um sich endgültig davon zu befreien.
Die konzeptionelle Arbeit verdichtete sich in mehreren Phasen und Überarbeitungen. So wurde beispielsweise der ursprüngliche Titel „Stillstand & Bewegung“ durch „Déchirure“ (Zerrissenheit) ersetzt. Die besondere Herausforderung in dieser fotografischen Arbeit bestand für Etienne Racordon darin, das Maximum an Präzision in die Bildsprache hineinzulegen, so daß die Geschichte trotz einer Reduktion auf lediglich fünf Metaphern: „Auslöser“, „Absturz“, „Reflektion“, „Hilfe“ und „Neubeginn“ reichhaltig und vollends erzählt wird, aber dennoch den nötigen Spielraum für Interpretation durch die Betrachtenden zulässt.
Etienne Racordon inszeniert die Stimmung und Ästhetik mit Hingabe fürs Detail und erzeugt dadurch die Ausdruckskraft, ohne einer klischeehaften oder plakativen Darstellung zu unterliegen. Er sucht die Locations aus, bestimmt die Kleidungsstücke und Requisiten selbst. Nach mehreren, intensiven Castings und Probe-Shootings findet Etienne Racordon in der Schauspielerin Olga Dinnikova das Talent seiner Vorstellungen, um die Verkörperung der Protagonistin in allen Facetten festzuhalten. Er akzentuiert zudem die Bildsprache mit dem Charme der 1930er Jahre.
Out of the Lumobox - von Photo-Coloration bis Program-Art
Ausstellung vom 20. Mai bis 11. August 2010
Ausgefallen, einzigartig und erfrischend neu: Unter dem Motto „Breaking out of the Box“ bricht die Lumobox Galerie mit ihrer neusten Ausstellung aus dem üblichen Rahmen aus. Sie lädt Sie ein auf eine Reise einerseits zurück zur Zeit, als die Illusion einer Farbfotografie mit Kolorationen erzeugt wurde und macht andererseits mit raffinierten am Computer produzierten Bildern einen Schritt über die klassische Fotografie hinaus. Die charmanten, mithilfe von Lithosteinen kolorierten Fotografien von Zürich vermittelten als Ansichtskarten vor über 100 Jahren den Eindruck hochwertiger Farbfotografien und wurden als Sensation gehandelt. Die Lumobox Galerie zeigt, wie spektakulär diese bezaubernden Zeitzeugen im Posterformat wirken: Noch nie war Nostalgie schöner. Seiner Zeit voraus zu sein scheinen hingegen die Werke von Karl Bluemel, der sich von Fotografien, Gemälden oder der Natur inspirieren lässt und durch kunstvolle geometrische Transformationen am Computer faszinierende Meisterwerke kreiert. Handwerkliche Koloration oder Program Art? Entscheiden Sie selber.
Blicke & Augenblicke in schwarz-weiss
Ausstellung vom 26. November 2009 bis 10. Februar 2010
Sie verkörpert Eleganz, Stil und zeitlose Schönheit: Die Schwarzweiss- Fotografie ist so etwas wie die Königsdisziplin der Kunstfotografen. Durch das Ausklammern der Farben lenkt sie den Blick aufs Wesentliche – auf Formen, Strukturen, Kompositionen, Licht und Schatten – und gibt dem Betrachter die Freiheit der Interpretation. Sie ist selbstbewusst, ohne laut zu sein und vermag Menschen, Städte und Gebäude zu verzaubern – gerade so, als wären sie einem Film entsprungen. Die neue Ausstellung der Lumobox.com Galerie präsentiert zwei Künstler und eine Künstlerin, welche Sie durch ihre Bilder am Geheimnis der Schwarzweiss-Fotografie teilhaben lassen. Durch ihre höchst persönlichen fotografischen Sprachen beleuchten Anton Schnyder, Nils Riedweg und Anja Reinicke ungewohnte Ecken und Ansichten von Zürich und machen sie zu ganz grosser Kunst. Wir laden Sie ein, an subjektiven Blicken und ungewohnten Augenblicken teilzuhaben: Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall.
Metamorphose der Architektur
Ausstellung vom 10. September bis 18. November 2009
Dort, wo sich Fotografie mit Architektur befasst, finden sich zwei, die füreinander bestimmt sind. Denn so wie Fotografie in erster Linie Realität wiedergibt, ist Architektur primär funktional. Doch auf den zweiten Blick offenbaren die beiden viel mehr: Hier entstehen Geschichten, Vertrautheit und Emotionen. Bauelemente werden zu kühnen Mustern, Stein und Glas erwacht zum Leben. Da, wo vorher Linien, Farben und Schatten waren, ist plötzlich Schönheit, Eleganz und Emotion. Fotografie kann, wenn sie es geschickt macht, architektonische Objekte verzaubern und den Bauten ihre Geheimnisse entlocken. Die neuste Ausstellung der Lumobox.com Galerie präsentiert vier Fotografen, welche die hohe Kunst der Architekturfotografie meisterhaft beherrschen. Überzeugen Sie sich selbst.
Wunderbare Wirklichkeiten – Dimensionen der Fotografie
Ausstellung vom 11. Juni bis 26. August 2009
Die Fotogalerie Lumbox.com lädt sie ein, der Wirklichkeit auf den Grund zu gehen. Denn unsere Realitäten haben viele Dimensionen. So wirken Rich Richters Fotografien erstmals wie wilde, abstrakte Gemälde. Dabei versteckt sich dahinter etwas so Weltliches wie Plakatwände. Doch durch das Wählen eines Ausschnittes verleiht Richter der Realität eine Magie und macht sie vielschichtig. Bei Andrea Badrutt ist es genau umgekehrt: Seine erhabenen Naturfotografien scheinen die Welt so zu zeigen, wie sie ist. Bis man merkt, dass sich hinter diesem realistischen Blick Poesie, Geschichten und Muster verstecken.
Denn Wirklichkeit ist, was wirkt: Lassen Sie sich beeindrucken. Wir freuen uns auf Sie.
Die Reise zum Traum – zwischen Mythos und Illusion
Ausstellung vom 26. Februar bis 29. April 2009
Die Fotogalerie Lumobox.com lädt sie ein auf eine märchenhafte Reise in die Tiefen Ihrer eigenen Fantasie. Die Arbeiten der Fotografinnen Ralitsa Raycheva, Magdalena Wanli, Elvira Kaspar und des Künstlerpaars Luciano Marino und Mira Nedyalkova entführen Sie in eine Welt jenseits des Offensichtlichen, in der die Illusion manchmal mehr Geborgenheit bietet als die Realität. Die Fotografien, die märchenhafte Geschichten erzählen, öffnen uns eine Welt voller zauberhafter Schönheit und vergessener Sehnsucht.
Marilyn meets Zurich
Ausstellung vom 27. November 2008 bis 25. Februar 2009
Wir laden Sie und Ihre Begleitung herzlich zur Eröffnungsvernissage am 27. November 2008 um 19.00 Uhr in die Fotogalerie lumobox.com an der Uraniastrasse 31 in Zürich ein.
Es erwartet Sie die Ausstellung «Marilyn meets Zurich» mit ausgewählten fotografischen Werken zwischen Tradition und Moderne, Glamour und Work, Exotik und Abstraktion im Grossformat. Jens Ruppert und Peter Michels als Vertreter europäischer Fotokunst, eine Selektion aus der Best Picture Collection von Keystone, historische Werke aus der renommierten Sammlung des Schweizerischen Landesmuseums und noch nie gezeigte japanische Arbeiten aus dem Fujifilm Web Museum in Tokio.
